Hast du dich schon einmal gefragt, wie dein Leben wäre, wenn du nicht riechen könntest? Sicher, es scheint nicht so schwerwiegend zu Rosesein wie zu versuchen, ein Zimmer mit verbundenen Augen zu durchqueren oder tägliche Dinge zu tun, ohne die Daumen zu gebrauchen. Aber es wäre doch ein großer Verlust. Zum einen würde sich nämlich auch dein Geschmackssinn verabschieden und zum anderen ist dein Gehirn darauf abgerichtet, Signale vom Geruchszentrum zu interpretieren, was dir sagt, welche Freuden oder Gefahren in deiner Umgebung lauern.

 

Ganz ohne Nase läuft nichts! Nicht mal deine Nase.

Okay, das ist zugegeben Quatsch. Aber: Man könnte in der Tat sagen, dass Vieles, was du von der Welt weißt und wie du darauf reagierst, von deinem guten Geruchssinn abhängt. Bei der Geburt ist der Geruchssinn als einziger vollständig entwickelt und spielt eine wichtige Rolle in der Fähigkeit des Säuglings, seine Mutter zu erkennen und eine Verbindung zu ihr herzustellen.

 

Keine Liebe ohne Nase!

Sogar die „Chemie“ zwischen zwei Erwachsenen wird vom Geruch beeinflusst. Wissenschaftler haben als Ursache dafür Substanzen namens Pheromone im menschlichen Geruchssinns-Zentrum ausgemacht, die als chemische Nachrichtensender ans Gehirn agieren, um unter anderem sexuelle Anziehungskraft zu einem potenziellen Partner zu stimulieren.

 

Du hast keine Nerven mehr? Ich beweise dir das Gegenteil 😉

Mit mindestens 5 Millionen Nerven entlang der Wege im Nasenbein scheint die Nase gut ausgerüstet zu sein, um Gerüche zu erkennen. Es ist zudem ziemlich sicher, dass gewisse Gerüche eine direkte Wirkung darauf haben, wie wir denken und fühlen. Der Duft von frischgebackenem Brot oder blumiges oder würziges Aroma können eine romantische Stimmung hervorbringen.

Dieser Eindruck wird so sehr anerkannt, dass viele europäische und asiatische Firmen in „indirektes Parfümieren“ investieren, um die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern, sowie um die Genesung im Krankenhaus zu fördern.

Der Duft für deine Haut

Düfte spielen eine große Rolle in unserem Leben. Manche Duftstoffe rufen Erinnerungen hervor oder übertragen Empfindungen. Wer hat sich nicht besser gefühlt nach einem Besuch in der Sauna mit Eukalyptus-Aufguss? Oder den Duft einer Blume mit Gefühlen von Ruhe und Frieden verbunden? Aromatherapie zieht Nutzen aus dem menschlichen Grundinstinkt, Krankheiten zu behandeln und Gesundheit Hautpflege und Entspannung zu fördern. Es kann als therapeutische Nutzung von ätherischen Ölen definiert werden, als Vorbeugung und/oder Nebenbehandlung von physischen, psychologischen und energetischen Beschwerden.

Die echte Aromatherapie besteht auf der therapeutischen Anwendung von 100 % ätherischen Ölen bei Bädern, Massagen, Kompressen, Diffusors, innere Anwendung, usw.

Die beliebteste Technik von Aromatherapeuten ist die Massage, denn sie stellt sicher, dass die Öle von der Haut aufgenommen werden und in den Blutstrom gelangen. Diese Methode verdünnt die Essenz zu Basisölen (Jojoba(*), Avocado(*), Erdnuss(*), Soja(*), Pfirsichkernöl(*), usw.).

Nicht genug betonen kann man dabei die Wichtigkeit, das Öl in die Haut einzureiben. Es sind dabei nicht allein das Öl und seine Inhaltsstoffe, sondern auch die menschliche Berührung, die den Körper wärmt, Stress mildert, entspannt und die Tiefenatmung unterstützt.

Aromatherapie ist bekannt dafür, Wohlbefinden und Stresslinderung zu vermitteln. Diese Therapie kann Auswirkungen auf die Körperchemie, Gefühle, Verhalten und Körperfunktion haben. Dabei gibt es eine breite Auswahl an therapeutischen Anwendungen für die Aromatherapie:

  • Reduzierung von Schmerz, Entzündungen und Krämpfen;
  • Stimulation des Immunsystems, Hormonproduktion und Blutzirkulation;
  • Hautinfektionen;
  • Heilung bei Atemwegs- und Verdauungsproblemen
  • Emotionale Probleme wie Depression und Panik.

 

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Kategorien: Wellness

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